Training 
– Trainingsbeginn ist immer mindestens 10 Minuten vor der Zeit: 
Alle Spieler sind umgezogen und mit Getränken zur Vorbesprechung anwesend. 
– Zu jedem Training werden Lauf- und Fußballschuhe, sowie Schienbeinschoner und etwas zu Trinken mitgebracht. 
– Während dem Training besteht Rauch-, Alkohol-, Junkfood- und Drogenverbot. (Gilt für Trainer, Spieler und beobachtende Eltern) 
– Die Trainer haben das Sagen. Ansagen von Zuschauern sind zu ignorieren. 
– Fragen ist erlaubt! 
– 100% Konzentration auf das Training 

Pflichtspiel 
– Treffpunkt am Spielort ist immer mindestens eine Stunde vor Spielbeginn. 
– Zu den Spielen werden Fußballschuhe, Schienbeinschoner und etwas zu Trinken mitgebracht 
– Die Trainer haben das Sagen. Ansagen von Zuschauern sind zu ignorieren. 
– Der Schiedsrichter ist der Chef auf dem Platz. Diskussionen sind den Spielern zu unterbinden. 
– 100% Konzentration auf das Spiel 

Außerhalb des Platzes 
– Respekt vor Mitspielern und Trainern ist Pflicht (Wir sind ein Team) 
– Probleme können besprochen werden! 
– Wer prügelt, fliegt! 
– Trainer und Spieler anderer Jugenden werden respektiert und unterstützt! 



Im Blickpunkt stehen die vier großen Leistungsfaktoren: 

!! Positiv Pushing !! 

Trainer müssen ihre Spieler mehr stimulieren und weniger instruieren. 
„Wenn du auf dem Trainingsplatz eine helfende Hand suchst, dann wandere deinen Arm entlang…“

„Ist eigentlich Training wenn es regnet?“ – weibl. Elternteil und Spieler 12 Jahre alt

„Ich hab noch nicht gefrühstückt, deswegen bin ich müde.“ – Spieler 12 Jahre alt (Anstoß 12.00 Uhr)

„Wer ist hier eigentlich der Trainer?“ – der Trainer in der Kabine

„Och nö da spiel ich nicht gern, ach warte mal, nee da spiel ich doch gern.“ – Spieler 10 Jahre alt

„Das kann ich nicht, da muss ich ja so viel laufen.“ – Spieler (10) auf die Frage ob er Lust hat mal als Außenverteidiger zu spielen

„Ich hab kein Problem mit Dir, aber mein Papa…“ – Spieler (11) der nach einem halben Jahr Pause gefragt wurde, warum er pausiert hat.

Dialog (Spieler liegt am Boden und hält sich das Gesicht):
Trainer: „Was ist los?“
Spieler: „Hab einen Schlag ins Gesicht bekommen?“
Trainer: „Öhm, okay. Ich nehm dich erstmal raus. Kannst Du Laufen?“
Spieler: „Nein, ich glaube nicht.“
Trainer: „Du hast aber doch Schmerzen im Gesicht.“
Spieler: „Achso, ja. Ich kann laufen…“

Du wirst während deiner Karriere wahrscheinlich einige Probetrainings mitmachen, bis Du den richtigen Verein für Dich gefunden hast.
Hier ein paar Tipps wie Du den Trainern in Erinnerung bleibst und einen guten Eindruck hinterlässt. Du solltest Dir die Tipps aber auch für das regelmäßige Training im Stammverein verinnerlichen, damit Du dich nicht verstellen musst und Dich an einen ordentlichen Trainingsbetrieb gewöhnst.

Joggen statt Laufen
Wenn Du während kürzerer Pausen oder beim Wechsel zwischen Übungen von einer Position zur anderen laufen musst, versuche dies in einem zügigen Tempo zu vollziehen. Am besten joggst Du von A nach B. Dies wird den Trainern auffallen und lässt dich motiviert aussehen. Desweiteren gewöhnst Du dich allgemein an ein schnelleres Bewegen im Training. Die positiven Vorzüge hier liegen auf der Hand. Schnellere Bewegungen, bedeuten weniger Laufzeiten bedeutet mehr Techniktraining.

Kicken anstatt Rumsitzen
Greif Dir vor dem Training einen Kameraden und kickt drauf los. Am Besten arbeitet Ihr an eurem gemeinsamen Passspiel. Dies zeigt den Trainern Initiative und hilft Euch die Passtechniken weiter zu verinnerlichen.

Wenn Du den Ball verlierst, hol ihn Dir zurück
Es klingt eigentlich ganz einfach. Leider verstehen es viele Fußballer nicht, dass das Aufgeben des Balles eine vergeben Chance ist.
Wenn Dir ein Gegenspieler den Ball stiehlt, versuche ihn direkt zurück zu gewinnen um wieder in Ballbesitz zu kommen. Das hilft deinem Team und zeigt deinem Trainer dass Du gern und hart arbeitest. Aufgeben ist keine Option!

Steh wieder auf!
Wenn Du nach einem harten Zweikampf auf dem Hosenboden landest: „Steh wieder auf!“
Dies zeigt deinem Gegner, dass Du dich nicht einschüchtern lässt. Er wird Dich dafür respektieren. Vermeide es ihn bei der nächsten Aktion auf den Rasen zu schicken. Das nützt weder Dir noch deinem Team. Dein Team wird positiven Auftrieb bekommen, wenn sie sehen dass Du nach einer solchen Aktion wieder aufstehst und Dich zurückkämpfst.

Finde ein gesundes Maß an Egoismus

Im Training und im Spiel gibt es meistens drei Arten von Spielern. Die, die die Gegner auf einem Bierdeckel ausdribbeln und versuchen mit purem Egoismus Tore zu erzielen. Dann gibt es die, die sich nicht trauen auf das Tor zu schießen oder in das Dribbling zu gehen. Diese Art Spieler spielt lieber einen Pass zuviel.
Versuche die dritte Art Spieler zu sein. Passgeber und Vollstrecker. Das ist die schwierigste Übung. Wenn Du aber Alle oberen Punkte beachtest, wirst Du hier keine Probleme bekommen. Du wirst mit der Zeit das Auge für die Situation bekommen. Du wirst lernen, wann es besser ist abzugeben oder in das Dribbling zu gehen.

Lieber Leiten als Leiden
Egal wie alt Du bist, egal wie lange Du schon dabei bist. Versuche mit positiven Gesten und Sprüchen deine Mannschaftskameraden zu unterstützen. Gebe Ihnen Anweisungen wenn Du siehst, dass sie Gefahr laufen einen Fehler zu machen. Traue Dir den Mund aufzumachen. Natürlich nicht, wenn der Trainer mit euch spricht oder irgendjemand anderes. Nur dann wenn es nötig ist. Rufe sinnvolle Anweisungen und positive Sprüche (Gut gemacht! Toller Pass. Genialer Schuss… und so weiter). Dies kommt gut im Team und bei den Trainern an.

Wenn Du diese Punkte beachtest steht einer spaßigen Trainingseinheit nichts mehr im Wege. Du wirst immer weiter Lernen und auch Sachen ausprobieren müssen. Verzweifle nicht, wenn es beim ersten mal nicht klappt. Du hast noch genügend Möglichkeiten eine Übung positiv zu gestalten!

Im englischen Original von CoachUp

Keine Käsereibe? Kein Problem! #DIY in Hochkultur

Keine Käsereibe? Kein Problem! #DIY

Posted by Niveau wird nicht in kleinen blauen Dosen geliefert on Donnerstag, 31. März 2016